
U.2: König Heinrich II. nimmt das Bistum Brandenburg unter seinen Schutz und gewährt ihm das Recht der freien Vogtwahl und der freien Verfügung über die Zehnten im Bistum 1010 Okt. 27

U.14: Papst Clemens [III.] nimmt das Domkapitel Brandenburg in seinen Schutz und bestätigt die Prämonstratensergewohnheiten und die Besitzungen, Rechte und Grenzen des Archidiakonats. 1188 Mai 29

U.41: Ausfertigung über Regulierung Zehntstreit zwischen Markgrafen Johann I. und Otto III. und Bischof Gernand, Zeuge: Simeon von Cölln, Urkundentext vom 28. Oktober 1237, Ausfertigung 1238.

U.31: Bischof Gernand schenkt dem Domkapitel Dorf Göpel (Gapel) zu Lichtern in der Kirche, 1226.

U.328: Das Zisterziensernonnenkloster in Ziesar verkauft dem Domkapitel zu Brandenburg einen Hof und 2 Hufen in Radewege mit Wasser und Fischerei, 1415.

U.8: Ablassordnung für St. Nikolai Wilsnack, 1500.

U.40: Ausfertigung über Regulierung Zehntstreit zwischen Markgrafen Johann I. und Otto III. und Bischof Gernand, Zeuge: Simeon von Cölln, Urkundentext von 1237, Ausfertigungen 1238.

U.42: Ausfertigung über Regulierung Zehntstreit zwischen Markgrafen Johann I. und Otto III. und Bischof Gernand, Zeuge: Simeon von Cölln, Urkundentext von 1237, Ausfertigungen 1238.

U.10: Kaiser Friedrich (I.) nimmt das Domkapitel in seinen Schutz und bestätigt ihm alle Besitzungen und Rechte (ausführliche Aufzählung), 1179.

U.43: Ausfertigung: Einigung zwischen den Markgrafen Johann (I.) und Otto (III.) und Bischof Rutger von Brandenburg betreffs Nachlass verstorbener Geistlicher, Zeuge: Simeon von Berlin, 1244.

U.45: Ausfertigung: Einigung zwischen den Markgrafen Johann (I.) und Otto (III.) und Bischof Rutger von Brandenburg betreffs Nachlass verstorbener Geistlicher, Zeuge: Simeon von Berlin, 1244.

U.211: Notitz über die Verfertigung einer Archa..., (Böhm. Altar), 1375.

U.06a: Inserierung der Urkunde über die markgräfische Bestätigung der Schenkung des Dorfes Damme an das Domkapitel durch Bischof Ludwig von Brandenburg zwischen 1329 bis 1347

U.13: Markgraf Otto II. von Brandenburg schenkt dem Domkapitel Brandenburg den kleinen See Zumit ...Fälschung. (1187) zw. 1327-1381

U.15: Papst Clemens III. bestätigt dem Bistum Brandenburg seine Besitzungen und Rechte. 1188 Mai 29

U.16: Bischof Norbert von Brandenburg schenkt dem Domkapitel das Dorf Marzahne, 1194

U.17: Papst Coelestin [III.] nimmt das Domkapitel Brandenburg in seinen Schutz und bestätigt die Besitzungen, Rechte und Umfang des Archidiakonats, 1196

U.19: Markgraf Otto II. von Brandenburg und sein Bruder Albrecht [II.], Graf in Gardelegen, nehmen das Domkapitel in ihren Schutz und schenken ihm die Kirchen in Ketzin und Markau und das früher Reinholdsdorf genannte Dorf Plötzin. 1197

U.20: Markgraf Otto II. von Brandenburg nimmt das Domkapitel in seinen Schutz und gewährt ihm Freiheiten von Abgaben und Diensten (Fälschung auf ausradiertem Text). 1197 / Ende 14. Jh.

U.21: Der Bischof Gernand schenkt dem Hospital des Domstifts einen Teil des Wernitzer Waldes, "Prodansdunk" genannt, gelegen bei der Burg Pritzerbe. 1234

U.22: Markgraf Albrecht II. nimmt das Domkapitel in seinen Schutz, gewährt ihm Freiheiten von Abgaben und Diensten und bestätigt alle Besitzungen und Rechte. 1209

U.23: Bischof Balduin bestätigt der Domkirche eine Schenkung von sechs Hufen im Dorf Marzahne zum Unterhalt eines ewigen Lichts, 2 Ausfertigungen. 1215

U.24: Bischof Balduin bestätigt der Domkirche eine Schenkung von sechs Hufen im Dorf Marzahne zum Unterhalt eines ewigen Lichts, 2 Ausfertigungen. 1215

U.26: Bischof Siegfried II. bestätigt dem Domkapitel alle Besitzungen und Rechte, zweite erweiterte Fassung. 1216

U.27: Bischof Siegfried II. bestätigt dem Domkapitel alle Besitzungen und Rechte, zweite erweiterte Fassung. 1216

U.28: Bischof Siegfried bestätigt eine Schenkung von 4 Hufen im Dorfe Hohenferchesar durch Daniel Mukede an das Hospital des Domkapitels. 1220

U.32: Bischof Gernand bestätigt die Schenkung von 4 Hufen im Dorf Hohenferchesar und ebensoviel Hufen im Dorf (sic) Pritzerbe mit einer Wiese an das Hospital des Domkapitels durch Daniel Mukede. 1227

U.33: Bischof Gernand verordnet den Domherren Daniel von Marquede zum Verwalter des Hospitals. 1230

U.34: Papst Gregor [IX.] nimmt das Domkapitel Brandenburg in seinen Schutz und bestätigt die Besitzungen, Rechte und Grenzen des Archidiakonats. 1234

U.35: Papst Gregor [IX.] bestätigt dem Domkapitel die Besitzungen und Rechte, insbesondere die Urkunde Bischof Siegfrieds II. von 1216 Dez. 28 in der erweiterten Fassung, die als Insert eingefügt ist. 1233

U.36: Papst Gregor IX. beauftragt den Bischof, Propst und Scholastikus zu Merseburg, die Markgrafen von Brandenburg dahin zu bringen, daß sie die dem Bistum Brandenburg entzogenen Zehnthebungen demselben wieder abtreten. Sie hätten nämlich zur Hebung der Kultur in den z.T. noch heidnischen Gebieten die Gründung einer Kollegiatkirche mit 12 Kanonikern vorgeschlagen und dafür zwei Drittel der Zehnten für Bau und Schutz der Kirche aus diesen Gebieten erhalten gegen Zahlung eines Zinses an die römische Kirche. Da dies nicht erfolgt sei, sollen die Markgrafen dazu angehalten werden, das Bistum Brandenburg nicht weiter im Bezug seines Zehnten zu stören. 1234

U.39: Erzbischof Willebrand von Magdeburg versichert, daß sein Domkapitel in den Verkauf des Dorfes Mukede (Marquede) eingewilligt habe. 1238

U.46: Papst Innozenz [IV.] bestätigt dem Bischof und dem Domkapitel Freiheiten und Befreiungen von weltlichen Steuern. 1245

U.47: Papst Innozenz IV. gewährt dem Bischof von Brandenburg das Zugeständnis, daß seine Kirche nicht mit dem Bann belegt werden dürfe ohne ausdrückliche päpstliche Anordnung. 1245

U.48: Papst Innozenz IV. gibt dem Bischof und Propst in Naumburg auf, das Bistum Brandenburg zu schützen. 1245

U.50: Papst Innozenz IV. heißt dem Bischof zu Brandenburg, geeignete Maßregeln zu nehmen, um das Ansehen seiner Gerichte gegenüber den Beeinträchtigungen der Kirche durch die Laien aufrecht zu erhalten. 1247

U.51: Der Bischof von Riga schlichtet einen Prozeß des Domkapitels mit B. von Fehlefanz und seiner Mutter, der Witwe des Vogts Albrecht von Spandau, wegen des Elbrechtswerdens (wahrscheinlich Albrechtswerder oder Fernewerder bei Zachow). 1241

U.52: Papst Innozenz IV. nimmt den Bischof von Brandenburg in seinen besonderen Schutz. 1249

U.53: Papst Innozenz IV. trägt dem Bischof von Naumburg auf, dem Bischof von Brandenburg gegen alle Verletzungen beizustehen. 1249

U.54: Papst Innozenz [IV.] teilt dem Bischof von Naumburg mit, daß er Bischof und Domkapitel unter seinen Schutz genommen hat und beauftragt ihn, sie vor Beeinträchtigungen zu schützen. 1251

U.55: Papst Innozenz [IV.] nimmt den Bischof und das Domkapitel in Brandenburg unter seinen besonderen Schutz. 1251

U.56: Papst Innozenz IV. weist den Bischof von Brandenburg an, gegen Bedrückungen, welche Kirchen erleiden, nach seiner Pflicht zu verfahren. 1251

U.60: Papst Alexander IV. bestätigt die Schenkung der Petrikapelle an den Bischof in Brandenburg. 1255

U.62: Richard von Friesack und sein Sohn schenken dem Domkapitel zu Brandenburg die Vogtei über das Dorf Damme zur Haltung von Seelenmessen. 1256

U.64: Markgraf Otto von Brandenburg verkauft dem Domkapitel das 30 Hufen große Dorf Stargesar mit Fischerei und allem Zubehör. 1264

U.65: Markgraf Otto von Brandenburg überträgt dem Zisterziensernonnenkloster Zehdenick einen Wispel Hafer im Krug des Dorfes Dyrotz. 1265

U.66: Papst Clemens VI. beauftragt den Bischof zu Brandenburg, nachzuforschen, ob das Stift Leitzkau Anteil an der Wahl des Bischofs zu haben pflegt. 1265

U.68: Johann (II.), Otto (IV.) und Konrad (I.), Markgrafen von Brandenburg, schenken die Pfarre ihres Dorfes Retzow mit dem Patronatsrecht dem Domkapitel Brandenburg. 1269

U.69: Die Markgrafen Otto V. und Albert III. von Brandenburg verkaufen der Kirche Brandenburg das Dorf Zachow. 1272

U.70: Bischof Heinrich von Brandenburg bestätigt mit Zustimmung seines Kapitels, daß die Markgrafen Johann(II.), Otto (IV.) und Konrad von Brandenburg den Kanonikern des Prämonstratenserstifts Rode (in der Grafschaft Mansfeld, Diözese Halberstadt) wegen ihrer Armut den Patronat der Kirche in Görzke geschenkt haben. 1274

U.72: Die Markgrafen von Brandenburg Otto IV. und Konrad schenken den Weinberg (auf dem Harlunger Berg), den Wolrab und Rutger, Söhne des verstorbenen Ritters (miles) Gerhard, genannt Golkop, von ihnen zu Lehen tragen, für das Seelenheil ihrer Eltern und für ihre eigenen Sünden der Kirche der Apostel Petrus und Paulus in Brandenburg und der heiligen Maria und zu dauerndem Eigentum. 1283

U.74: Otto (V.) und Otto (VI.), Markgrafen von Brandenburg, schenken dem Domkapitel das Dorf Langerwisch, nachdem das Domkapitel das Lehen des Dorfes Neu Langerwisch von Walter de Barbi gekauft haben. 1285

U.75: Otto (V.) und Otto (VI.), Markgrafen von Brandenburg, schenken dem Domkapitel das Dorf Langerwisch, nachdem das Domkapitel das Lehen des Dorfes Neu Langerwisch von Walter de Barbi gekauft haben. 1285

U.77: Bischof Heidenreich schenkt dem Domkapitel die Vogtei im Dorfe Marzahne. 1287

U.79: Bischof Heidenreich von Brandenburg vereinigt die Kirchen in den beiden Dörfern Langerwisch. 1287

U.82: Propst Nikolaus von Spandau bestätigt, daß Einkünfte der Kirchen von Bornim und Golm dem Nonnenkloster Spandau übertragen worden sind. Er verpflichtet sich zur Zahlung des Cathedraticums an den Propst zu Brandenburg als Archidiakon. 1289

U.83: Die Markgrafen Otto [IV.] und Konrad [I.] versprechen dem Bischof von Brandenburg Schutz gegenüber Angriffen der Söhne des Ritters Reding und Schutz der Privilegien über die Güter des Landes Löwenberg. Was für die Güter des Bischofs gilt, soll auch … Domkapitels gelten. 1289

U.84: Otto (IV.) und Konrad, Markgrafen von Brandenburg, verkaufen mit Zustimmung ihrer Brüder und Erben der Kirche in Retzow eine Hufe im Dorf Retzow mit einem dazugehörigen Grundstück. 1289

U.86: Die Markgrafen von Brandenburg, Otto IV. und Konrad, schenken die Kirche in Berge mit Zubehör dem Prämonstratenserstift Hildeburgerode (Klosterode nö. Sangerhausen, Diözese Halberstadt). 1292

U.87: Der Abt Arnold und das Benediktiner Kloster St. Johannes' des Täufers [zu Berge] vor Magdeburg nehmen das Domkapitel in ihre Brüderschaft auf. 1295